G. Bosold
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Odysseus
Odysseus, (lat. auch Ulixes), war Sohn von
Laertes und Antikleia und wurde König von Ithaka.
Odysseus schlug vor, dass die Werber um Helene, das
Anerkennen ihrer Wahl durch einen Schwur besiegeln
sollten, was nach dem Raub der Helena alle an
der Teilnahme am Trojanischen Krieg verpflichtete.
Odysseus selbst wollte sich der Teilnahme entziehen
und stellte sich wahnsinnig, wurde aber von
Palamedes entlarvt,
als er mit Stier und Pferd in einem Gespann pflügend,
den Pflug über seinen in die Furche gelegten
Sohn Telemachos hinweghob. Odysseus Ideen- und Listenreichtum half den Griechen in entscheidenden Situationen des Trojanischen Krieges. Vor allem riet er zum Bau des hölzernen Pferdes (Trojanisches Pferd), in dessen Rumpf versteckt griechische Krieger in das bis dahin erfolglos belagerte Troja geschleust wurden, wodurch der Fall Trojas erst möglich wurde. Nach Trojas Zerstörung konnte er noch jahrelang nicht nach Hause zurückkehren. Auf der Insel der Phaiaken, wohin er zuletzt verschlagen wurde, erzählte er über seine und seiner Gefährten abenteuerlichen Irrfahrten ("Odyssee"), die ihn zum Beispiel zu den Kyklopen, vorbei an den Sirenen, zu Kirke und zu Kalypso hatten.
Mit einem Schiff ausgestattet verließ Odysseus die Insel der
Phaiaken und gelangte zurück nach Ithaka. Sein Sohn von Kirke, Telegonos, tötete ihn später unbeabsichtigt. |
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